Fachbuch Teamarbeit im Krankenhaus

„Wir konnten in diesem Jahr aus einer großen Fülle von Neuerscheinungen auswählen, was uns nicht leicht gefallen ist“, sagt der Kongresspräsident Prof. Heinz Lohmann bei der Verkündung der zwölf ausgewählten Titel.

In den vergangenen Jahren sei das Label „Buchtipp GESUNDHEITSWIRTSCHAFTSKONGRESS“ zu einer begehrten Auszeichnung geworden.

Fachbuch, Teamarbeit im Krankenhaus

Der Klinikalltag ist komplex geworden, Zeitdruck und Personalmangel sind gestiegen. Zielführende Kommunikation im Team und die Freude an der Arbeit bleiben auf der Strecke, alle sind am Limit.
„Teamarbeit im Krankenhaus“ ist ein Wegbegleiter für Stationsleitungen und Führungsnachwuchskräfte zum Aufbau von interdisziplinären Teamstrukturen.Expertin für konfliktfreie und wertvolle Kommunikation. Nicole Weider baut Brücken, um Teams interdisziplinär zu vernetzen, bin Übersetzerin bei Konflikten in Krankenhaus-Teams und Mentorin für Veränderungen.

Führung im Krankenhaus

Pflegekräfte fördern und fordern. Weiterbildung, tranformationaler Führungsstil für Stationsleitungen, Nicole Weider im Coachingprojekt Rheinland Pfalz

Expertin für Klinikkommunikation

Gesetz für eine bessere Versorgung durch Digitalisierung und Innovation

Mit einem neuen Referentenentwurf will Bundesgesundheitsminister Spahn die digitale Versorgung verbessern. Dabei geht es um Anwendungen wie digitale Tagebücher für Diabetiker oder Apps für Menschen mit Bluthochdruck. Außerdem sollen sich Daten der Patienten in absehbarer Zeit in einer elektronischen Patientenakte speichern lassen. Und auch die Videosprechstunde soll Alltag werden.

Die wichtigsten Inhalte des Digitale-Versorgung-Gesetzes:

Patienten sollen einen Anspruch darauf haben, dass Ärzte – auch in Krankenhäusern – ihre Arztdaten in die elektronischen Patientenakte eingeben. In der Detailbegründung des Referentenentwurfs heißt es, dass die Krankenhäuser dafür einen Zuschlag je voll- und teilstationärem Fallentstehen erhalten sollen. Bislang sind die Krankenkassen dazu verpflichtet, spätestens ab 2021 ihren Versicherten eine elektronische Patientenakte anzubieten. Darin sollen zudem auch Impfausweis, Mutterpass, das U-Heft für Kinder und das Zahn-Bonusheft gespeichert werden können.

Krankenhäuser sollen bis März 2021 dazu verpflichtet werden, sich an die Telematik-Infrastruktur anschließen zu lassen. Reha-Kliniken sollen die Möglichkeit dazu bekommen. Die Ausstattungs- und Betriebskosten für die freiwillige Anbindung werden erstattet.

Ärzte sollen ihren Patienten künftig geprüfte digitale Gesundheitsanwendungen verschreiben können. Die gesetzlichen Krankenkassen sollen neue Anwendungen demnach zunächst ein Jahr lang vorläufig erstatten. In dieser Zeit muss der Hersteller den Nutzen nachweisen und anschließend mit dem GKV-Spitzenverband den Preis verhandeln.

Das Angebot von Videosprechstunden soll zudem erleichtert werden. Telekonsile unter anderem sektorenübergreifend ermöglicht und extrabudgetär vergütet werden.

Das Bundesgesundheitsministerium plant zudem eine elektronische Heil- und Hilfsmittelverordnung. In Pilotprojekten soll getestet werden, wie diese digital gespeichert und elektronisch an den Therapeuten übermittelt werden können. Der Versand von Arztbriefen per Fax soll zudem deutlich schlechter bezahlt werden. Damit soll der elektronische Arztbrief attraktiver werden.

Das BMG plant zudem, den Innovationsfonds bis 2024 zu verlängern und mit 200 Millionen Euro fortzuführen. Erfolgreiche Ansätze sollen schneller in die Versorgung kommen, heißt es.

Den kompletten Artikel „Lob für Spahns Digitalisierungsgesetz“, 16.05.19  finden bei Bibliomed Manager 

Präsident des Deutschen Pflegerats:

Mitarbeiter an einer Klinik oder Einrichtung zu halten, ist angesichts des sich immer stärker abzeichnenden Mangels an Pflegefachpersonen unentbehrlich. Doch gute Mitarbeiterbindung sei viel zu lange vernachlässigt worden, sagte der Präsident des Deutschen Pflegerats (DPR), Franz Wagner, am Mittwochabend auf einem Symposium des Personaldienstleisters pluss in Bielefeld. Viele Imagekampagnen von Häusern griffen ins Leere, da sie einen „Pflegehimmel“ suggerierten, den es de facto nicht gebe. „Wir haben keinen Mangel an Pflegefachpersonen, sondern einen Mangel an gut ausgebildeten Pflegenden, die unter den aktuellen Bedingungen noch bereit sind, zu arbeiten“, betonte Wagner.

Dienstplangestaltung ist ein „Mega-Reizthema“

Um Pflegende in ihrem Beruf zu halten, seien vor allem 2 Dinge entscheidend:

  • Dienstplanverlässlichkeit und
  • gute Führung

Viele Einrichtungen hätten kein Konzept für eine gute Dienstplangestaltung. „Kein Wunder, dass der Dienstplan das Mega-Reizthema unter den Pflegenden ist“, so Wagner weiter. Auch in Führungsfragen gebe es Defizite. So sei Pflege beispielsweise nicht immer Teil der Klinikleitung. Wie viel Durchsetzungskraft habe eine Pflegedienstleitung dann qua Struktur überhaupt?, fragte Wagner kritisch und betonte gleichzeitig: „Wir haben ein massives Führungsdefizit in der Pflege.“ Die Professionalisierung von Führung müsse neu gedacht, Pflegedienst- und Stationsleitungen müssten intensiver und umfangreicher auf ihre Aufgaben vorbereitet werden… Den kompletten Artikel finden Sie auf Bibliomed Pflege

Führen im Spannungsfeld zwischen Demografiewandel und Fachkräftemangel

Zu diesen Erfahrungen kann ich ergänzend sagen: Konzentrieren sie sich auf die Mitarbeiter die sie haben und investieren sie in deren Bedürfnisse und Anliegen. Denn nichts ist teurer, wenn langjährige Mitarbeiter oder Führungskräfte in der jetzigen Situation ihre Klinik verlassen. Sie nehmen nicht nur das Know how aus ihrem Hause mit, sondern sie verlieren schlimmsten falls noch Kollegen oder nahestehende Mitarbeiter, wenn z.B. Führungskräfte die Klinik wechseln und übrig bleibt eine große Fachlücke, die es gilt zu schließen.

Binden Sie ihre Mitarbeiter an ihre Klinik, in dem sie deren Arbeitsbedingungen attraktiv gestalten und zuhören was diese brauchen. Wenn sie dann noch Führungskräfte installieren, die ein gutes Händchen für Mitarbeiterführung haben und Teams motivieren können, ist das mehr als die Hälfte der Miete.

Wie gehe ich diese Themen an?

Stationsleiter-Coaching „on the job“ – Teams mit offener Kommunikation in die Zukunft lenken.
Im Fokus dieser Coaching-Reihe stehen die Anliegen, Wünsche und Ziele der jeweiligen Stationsleitung, um den gegebenen Anforderungen standzuhalten und ihrer Rolle als Führungskraft gerecht zu bleiben. Die Coaching-Tage sind so gelegt, dass die Stationsleitungen die Zwischenzeit nutzen können, um ihre just erworbenen Kenntnisse zu reflektieren und umzusetzen.

Mehr Informationen zum Stationsleiter-Coaching finden Sie hier

 

 

DKI Fortbildung in Düsseldorf: Förderung der interdisziplinären Zusammenarbeit

Die aktuellen Herausforderungen, wie der Fachkräftemangel, die Digitalisierung, das Entlassmanagement und die sektorenübergreifende Versorgung, fordern nicht nur neue Organisationsformen, sondern fordern auch angepasste, bereichsübergreifende Kommunikationsstrukturen und eine neue Form der Zusammenarbeit.
Um gemeinsam Entscheidungen im Sinne des Patienten treffen zu können, sind die Mitarbeiter gefordert, sich auf neue Situationen einzulassen. Doch im Alltag ist dies nicht immer einfach. Es kann zu Differenzen und Spannungen im Team kommen. Erfahren Sie, was ein solches Team braucht, um patientenorientiert zusammenzuarbeiten.

Vom Silodenken zur interdisziplinären Kommunikation
Datum: 07. Februar 2019 | Ort: Novotel Düsseldorf City West, Düsseldorf
Anmeldungen gerne über das Deutsche Krankenhaus Institut

Die WHO geht davon aus, dass bis zum Jahr 2020 EU-weit bis zu zwei Millionen Arbeitskräfte in den Gesundheitsberufen fehlen werden. Um künftig eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung aufrechtzuhalten, gilt es für die Träger und Betreiber von Krankenhäusern, ihren Fokus auf die Arbeitsbedingungen der Ärzte und Pflegekräfte zu richten. Denn deren Motivation und Wohlbefinden haben entscheidenden Einfluss auf Mitarbeiterbindung und Produktivität. Doch wie zufrieden sind Ärzte und Pflegekräfte mit ihrer Arbeit aktuell? Deloitte hat für die Time to Care Studie in 14 europäischen Ländern über 1.350 Ärzte und Pflegekräfte in Krankenhäusern befragt.

Wie zufrieden sind deutsche Ärzte und Pflegekräfte im internationalen Vergleich?

Laut der Time to Care Studie sind insgesamt 70 Prozent der Krankenhaus-Ärzte hierzulande zufrieden mit ihrer Arbeit; 21 Prozent geben aktiv an, dass sie unzufrieden sind. Eine ähnliche Verteilung, wenn auch auf etwas niedrigerem Level, zeigt sich bei den Pflegekräften mit 62 Prozent an zufriedenen und 18 Prozent an nicht zufriedenen Mitarbeitern.

Als Hauptgründe für ihre Unzufriedenheit nannten Ärzte und Pflegekräfte in deutschen Krankenhäusern an erster Stelle die mangelnde Work-Life-Balance, gefolgt von fehlender Flexibilität bei der Schichtverteilung, schlechter Bezahlung, geringer Anerkennung und zu wenig Zeit, sich um die Patienten zu kümmern.

Wie Teams im Krankenhaus geführt werden können, um zufrieden zur Arbeit zu gehen, lesen sie in meinem Buch, „Handlungsempfehlungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit im Krankenhaus“, welches Ende des Jahres im Kohlhammerverlag erscheint.

Im beigefügten Link finden Sie den kompletten Artikel zur aktuellen Deloitte Studie zur Personalsituation in Krankenhäusern im internationalen Vergleich

 

Expertin für Klinikkommunikation

Wie zufrieden sind Sie als Klinikleiter mit Ihrer Bettenauslastung?

Fördern Sie das Miteinander in Ihrem Haus durch erfolgreiche interdisziplinäre Zusammenarbeit.
Am 19. März und am 20./21. März biete ich in Kooperation mit dem Deutschen Krankenhaus Institut (DKI) zwei Schulungen in Fulda an: Im Seminar „Erfolgreich in interdisziplinären Teams kommunizieren“ definiere ich gute Teamarbeit, erkläre die Phasen der Teamentwicklung und entwickle gemeinsam mit Ihnen eine nachhaltige Kommunikationsstrategie; im Seminar „Erfolgreiches Einweisermanagement und Belegungssicherung für Rehabilitationskliniken“ beleuchte ich Grundlagen des Klinikmarketings, erkläre, wie Sie Beziehungen zu Sozialdiensten und den jeweiligen Chefärzten in den Kliniken wirksam pflegen und decke versteckte Potenziale auf.
Die verfügbaren Teilnahmeplätze sind begrenzt – melden Sie sich daher bei Interesse bitte zeitnah an! Die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie direkt auf den jeweiligen Info-Seiten der Seminare.
Die Eckdaten der Veranstaltungen in der Übersicht:

Erfolgreich in interdisziplinären Teams kommunizieren
Datum: 19.03.2018 | Ort: Hotel Mitte, Fulda
Weitere Infos gibt es auf der DKI-Seite Seminare

Erfolgreiches Einweisermanagement und Belegungssicherung für Rehabilitationskliniken
Datum: 20. + 21.03.2018 | Ort: Hotel Mitte, Fulda
Weitere Infos gibt es auf der DKI-Seite, Seminare

Ihre Fragen zu den Seminaren beantworte ich gerne vorab – sprechen Sie mich einfach an!

Kliniken und Pflegeheime, die bereits heute schon attraktive Arbeitgeber sind, haben einen Wettbewerbsvorteil, um im kompetitiven Pflegemarkt erfolgreich zu bestehen.

In der neusten Studie von Roland Berger (Wachstumsmotor Pflege) wächts der Pflegemarkt in Deutschland seit 2005 mit fast 5 Prozent pro Jahr. 2015 wurden 47 Milliarden Euro umgesetzt; ein Ende ist nicht in Sicht. Laut Berger sind fünf Erfolgsfaktoren entscheidend, um sich im zunehmenden Wettbewerb differenzieren zu können:

  • der Aufbau integrierter Geschäftsmodelle,
  • die Digitalisierung von Prozessen, die
  • Steigerung der Arbeitgeberattraktivität,
  • der Ausbau des Qualitätsmanagements sowie
  • das Heben von Skaleneffekten.

Steigerung der Arbeitgeberattraktivität bedeudet: Nutzen Sie ihre Mitarbeiter als Markenbotschafter

Was können Sie tun?
Der Wettbewerb um Mitarbeiter fordert die Kreativität des Arbeitgebers heraus. Neben wettbewerbsfähiger Vergütung und finanziellen Anreizen (z.B. Dienstwagen, Mobilitätskonzepte zur Erleichterung von täglicher An- und Rückfahrt) wird Wertschätzung und eine darauf ausgelegte Führungskultur noch wichtiger. Stichworte dazu sind ein vertrauensvolles Arbeitsklima und ein offener Umgang mit Kritik. Flexible Arbeitszeitmodelle, eine verlässliche und transparente Dienstplanung sowie Angebote zur Fort- und Weiterbildung sollten eine Selbstverständlichkeit sein.

Wieviel Herz hat ihr Unternehmen?