Zu welchem Krankenhaus möchten Sie perspektivisch gehören?

Zu A, das die Erwartungen und Bedürfnisse der niedergelassenen Ärzte kennt und Einweiser für sich begeistert?

Oder zu Krankenhaus B, bei dem Einweiser-Management immer noch Nebensache ist, Betten leer stehen und die Tragfähigkeit längst ungewiss ist.

Expertin für Klinikkommunikation

In diesem Buch präsentieren Experten aus den Disziplinen Marketing und Gesundheitsökonomie den Status quo wie auch die Zukunftsperspektiven für das Marketing im dynamischen Healthcare-Sektor.

Zu welcher Klinik möchten Sie perspektivisch gehören?

Zu A, dessen Einweiser-Management zielgerichtet und partnerschaftlich aufgestellt ist?

Oder zu Klinik B, bei dem Einweiser-Management immer noch Nebensache ist, Betten leer stehen und die Tragfähigkeit längst ungewiss ist.

Einweiser-Management für Rehakliniken

Denn auch wenn die Betten in Ihrer Klinik gut belegt sind, lohnt sich ein Blick auf die hausinternen Strukturen des bestehenden Einweisermanagements. Oft lassen sich dabei bisher ungenutzte Potenziale heben ‒ von der Chefetage bis zur Pflege, von Mitarbeitern an der Patientenaufnahme bis zum Büropersonal.

Sie wollen ihre Strategie ändern, dann kommen Sie nach Düsseldorf!

In dem Workshop „Einweiser-Marketing für Rehakliniken -Dialoge gezielt führen“ in Kooperation mit dem Deutschen Krankenhaus-Institut (DKI) zeige ich Ihnen an Beispielen aus der Praxis, wie Sie ein strategisches und nachhaltiges Einweisermanagement gestalten und es zu einem Erfolgsmodell für Ihr Team und Ihre Einrichtung machen. Darüber hinaus erfahren Sie, wie Sie die Zusammenarbeit zwischen Klinik und Einweisern stärken und so einem möglichen Bettenleerstand vorbeugen.

Nutzen Sie diesen Workshop, um das Einweiser-Marketing in Ihrer Einrichtung zu prüfen und erfolgreich auszubauen.

Melden Sie sich jetzt an, 15. März 2021 in Düsseldorf, 9.15 Uhr bis 16.45 Uhr –  damit auch ihr Haus zu den Kliniken gehört, dessen Einweiser-Management zielgerichtet und partnerschaftlich aufgestellt ist.

Bittte hier anmelden: Workshop, Einweiser-Marketing für Rehakliniken

Einweiser-Management

Sie wollen ihr Einweiser-Management gewinnbringend ausschöpfen?

Dann habe ich den passenden Einstieg für Sie!

Ich war zu Gast im Gespräch mit Christiane Fruht, die mich über meine langjährigen Erfahrungen zum Thema Einweiser-Management, die Zusammenarbeit zwischen Kliniken und niedergelassenen Ärzten und den damit verbundenen Stellenwert in der heutigen Zeit interviewt hat.

Im Video spreche ich unter anderem darüber, dass ein strategisches Einweiser-Management eine der wichtigsten Grundlagen für die nachhaltige Auslastung der Betten in Krankenhäusern und Reha-Kliniken ist.

Und darüber, dass gerade im Wettbewerb um die Patienten, ein gutes Verhältnis zu den niedergelassenen Ärzten von unschätzbarem Wert ist, was nebenbei auch die Bindung zu den Patienten stärkt.

Die Aufregung war groß. Und klar, ein, zwei Holperer gehören auch dazu. Und trotzdem ist das Ergebnis großartig geworden.

Ich wünsche viel Vergnügen beim Angucken, Dauer ca. 40 Minuten.

Expertin für Klinikkommunikation

Kommunikations-Expertin und Fachautorin Nicole Weider im Interview für medinfoweb.de

Kliniken und Krankenhäuser sollten den Kontakt zu niedergelassenen Ärzten systematisch und kontinuierlich pflegen, um die Patientenströme positiv zu lenken und damit die Fallzahlen zu stabiliseren. Obwohl dieses Einweiser-Management ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist, wird es oft vernachlässigt; die Gründe für diesen Missstand sind vielfältig. Im Interview beantwortet Nicole Weider, Expertin für Kommunikation im Gesundheitswesen, wichtige Fragen zum Thema und gibt Tipps für die Praxis.

Frau Weider, welchen Stellenwert hat Einweiser-Management in der heutigen Zeit?

Einweiser-Management ist eine wichtige Grundlage für die nachhaltige Auslastung der vorhandenen Betten in Krankenhäusern und Reha-Kliniken – gerade im Wettbewerb um die Patienten ist ein gutes Verhältnis zu den niedergelassenen Ärzten wertvoll. Auch die Bindung zu Patienten wird so verstärkt. Einweiser-Management unterstützt zudem den Qualitätsprozess rund um die Patientenbehandlung. Kurzum: Auf einen guten Kontakt zu niedergelassenen Medizinern in der Region sollte man als Krankenhaus nicht verzichten.

Wie ist Ihre Erfahrung: Sind sich Kliniken im Allgemeinen der Bedeutung dieses Themas bewusst?

Manche Kliniken agieren zu diesem Thema und packen es an, andere reagieren und kontakten ihre Praxen unabgestimmt. Gerade die Verwaltung von Krankenhäusern, die im engen Wettbewerb stehen, haben den damit verbundenen wirtschaftlichen Faktor erkannt. Allerdings: Die wenigsten Kliniken gehen beim Einweiser-Management jedoch strategisch mit einer Analyse vor – oft fehlt es neben dem entsprechendem Fachwissen, auch an Personal, die sich dem Thema annehmen und an entsprechenden IT-gestützten Auswertungen, die z.B. Geocodierte Analysen ermöglichen. Letztlich wird beinahe jedes Krankenhaus aktiv, sobald die bekannten Patientenströme ausbleiben und die geplanten Fallzahlen nicht erreicht werden. Dann ist es aber schon fast zu spät.

Von welchen Faktoren hängt erfolgreiches Einweiser-Management ab?

Kliniken sollten sich kontinuierlich nach den Bedürfnissen der Einweiser richten – dazu gehört, dass die Chefärzte des Hauses erreichbar sind, dass Befunde unkompliziert ausgetauscht werden, dass klare Angaben über eine notwendige Medikation gemacht werden. Aufnahme- und Entlass-Prozeduren sollten reibungslos und mit optimalem Service ablaufen – sowohl für den übernehmenden Hausarzt als auch für den Patienten. Von zentraler Bedeutung ist auch, dass die Kommunikation zwischen Hausarzt und Chef- bzw. Oberarzt auf Augenhöhe abläuft. Und sollte doch einmal etwas schiefgehen, kommt ein funktionierendes Beschwerdemanagement ins Spiel. Letztlich sind drei Faktoren entscheidend: Die Kompetenz der Ärzte in der Klinik, die medizinische Qualität und ein möglichst guter Ruf des Hauses.

Was raten Sie Kliniken, die sich noch nie mit Einweiser-Management beschäftigt haben?

Häuser, die noch nicht in Sachen Einweiser -Management aktiv sind, sollten baldmöglichst das Thema Einweiser-Mangement auf Ihre Agenda 2019 nehmen und ein Strategiekonzept dazu entwickeln – das ist vor allem Sache der Geschäftsleitung. Bestenfalls zieht das Krankenhaus oder die Reha-Klinik einen erfahrenen Kommunikations-Spezialisten zur Unterstützung heran, der schon vergleichbare Projekte begleitet hat. Wichtig ist vor allem, dass die Ansprüche und Bedürfnisse der Haupteinweiser in Erfahrung gebracht werden, die dann in den Entwicklungsprozess einfließen.

Expertin für Klinikkommunikation

Wie zufrieden sind Sie als Klinikleiter mit Ihrer Bettenauslastung?

Fördern Sie das Miteinander in Ihrem Haus durch erfolgreiche interdisziplinäre Zusammenarbeit.
Am 19. März und am 20./21. März biete ich in Kooperation mit dem Deutschen Krankenhaus Institut (DKI) zwei Schulungen in Fulda an: Im Seminar „Erfolgreich in interdisziplinären Teams kommunizieren“ definiere ich gute Teamarbeit, erkläre die Phasen der Teamentwicklung und entwickle gemeinsam mit Ihnen eine nachhaltige Kommunikationsstrategie; im Seminar „Erfolgreiches Einweisermanagement und Belegungssicherung für Rehabilitationskliniken“ beleuchte ich Grundlagen des Klinikmarketings, erkläre, wie Sie Beziehungen zu Sozialdiensten und den jeweiligen Chefärzten in den Kliniken wirksam pflegen und decke versteckte Potenziale auf.
Die verfügbaren Teilnahmeplätze sind begrenzt – melden Sie sich daher bei Interesse bitte zeitnah an! Die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie direkt auf den jeweiligen Info-Seiten der Seminare.
Die Eckdaten der Veranstaltungen in der Übersicht:

Erfolgreich in interdisziplinären Teams kommunizieren
Datum: 19.03.2018 | Ort: Hotel Mitte, Fulda
Weitere Infos gibt es auf der DKI-Seite Seminare

Erfolgreiches Einweisermanagement und Belegungssicherung für Rehabilitationskliniken
Datum: 20. + 21.03.2018 | Ort: Hotel Mitte, Fulda
Weitere Infos gibt es auf der DKI-Seite, Seminare

Ihre Fragen zu den Seminaren beantworte ich gerne vorab – sprechen Sie mich einfach an!