Durch die Kommunikations- und Markenbrille betrachtet, zeigt die Politik den Willen zu helfen. Doch ich stelle mir die Frage, ob hier nicht nur Oberflächenbereinigung nach dem Eisbergmodell von Siegmund Freud betrieben wird, anstatt den wirklichen Themen und Problemen, was Kliniken treibt, auf den Grund zu gehen.

Denn, überleben im heutigen Markt bedeutet, sich klar vom Wettbewerb abzugrenzen, einen roten Faden in der Hand zu haben, der wiederum von der Strategie, der Vision und von den Entscheidungen des Klinikmanagement abhängig ist.
Und darin besteht die Kunst, das richtige Instrument für den jeweiligen Zweck zu wählen und es so mit anderen Instrumenten zu kombinieren, dass am Ende eine überzeugende Gesamtwirkung („Symphonie“) entsteht. Die Geldspritze kann hierfür einen Anreiz schaffen.
Doch wer dirigiert?

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Nach der am Freitag, 14.06.2013 beschlossenen Gesetzesänderung dürfen die Krankenhäuser ab dem 1. August 2013 auf ihre Rechnungen einen Versorgungszuschlag in Höhe von einem Prozent je DRG-Fall aufschlagen. Dadurch fließen den Krankenhäusern in diesem Jahr noch rund 250 Millionen Euro zusätzlich zu. Zudem erhalten die Häuser auch eine anteilige Refinanzierung der Tariflohnsteigerungen aus dem Jahr 2013. Für 2014 wird dann ein Versorgungszuschlag in Höhe von 0,8 Prozent der Entgelte für voll- und teilstationären Leistungen vorgegeben (plus 500 Millionen Euro für die Krankenhäuser). aerzteblatt.de