Nicole Weider überzeugt Fachpublikum auf dem Kongress „Gesundheit & Marke 2013“

200 Entscheider aus ganz Deutschland waren der Einladung zum 1. Kongress „Gesundheit & Marke 2013“ in Essen gefolgt.

Neben konkreten Praxisbeispielen wurden neueste Erkenntnisse für eine erfolgreiche Markenführung im Gesundheitssektor präsentiert. Mit dabei war auch die Expetin für strategische Krankenhaus- und Markenkommunikation Nicole Weider aus Fulda. In zwei spannenden Vorträgen machte Sie deutlich, dass Ärzte und Krankenhäuser zukünftig an einer klaren Markenpositionierung nicht vorbeikommen. Und dazu gehört ein klares Image und Markenbild, das Werte und Vertrauen vermittelt, der sogenannte rote Faden.

Daneben beleuchtete Sie unter der Fragestellung „Gesunde Marke, gesunder Mitarbeiter!?“ wie wichtig es ist, frühzeitig eine klare Kommunikationsstrategie zu entwickeln, die ein klares Verständnis im Haus zum Thema Führung, fördern und fordern definiert. Denn nur wenn klar ist, wie der Hase im Unternehmen läuft, erzeugt die Klinik langfristig eine emotionale Bindung bei den vorhandenen Mitarbeitern und sichert sich gleichzeitig einen Vorsprung, um die richtigen neuen Mitarbeiter zu finden.

In ihrem zweiten – nicht weniger spannenden – Vortrag zum Thema „Markenkommunikation im Krankenhaus“ griff Weider die Problematik der Markenführung auf. Unter dem Titel „Faktor Marke – Agieren oder reagieren: Was ist das Gebot der Stunde?“ stellte sie die Frage, ob das Klinikmanagement reagiert bzw. agiert, weil die Verantwortlichen ein klares Ziel vor Augen haben oder eben nur aus dem Grund, dass „etwas getan werden muss, weil alle etwas tun“. Gerade vor dem Hintergrund des zunehmenden „Kliniksterbens“ in Deutschland ein wichtiges Thema. Ob „in Marke“ gedacht und gelebt wird – und vor allem, ob die Marke am Ende des Tages für den Kunden, den Patienten, Mitarbeiter und Einweiser erlebbar ist – hängt von der Strategie, von der Vision und von den Entscheidungen des Klinikmanagement ab.

Kongresseindrücke