Strukturierter Qualitätsbericht nach § 137: Vorsprung sichern durch den richtigen Einsatz

Der stukturierte Qualitätsbericht gewinnt im Rahmen der Unternehmenskommunikation von Kliniken zunehmend an Bedeutung. Nicole Weider, Kommunikations-Ökonomin mit langjähriger Erfahrung in der Gesundheitsbranche, bezeichnet ihn sogar als das „Herzstück“ einer Klinik. Denn er vermittelt wichtige Informationen über das Haus und seine Qualitäts-Standards.

Richtig aufbereitet und eingesetzt dient er als Kommunikationsinstrument, das erfolgreiche Krankenhäuser heute gezielt nutzen, um Transparenz zu schaffen und Vertrauen aufzubauen.

Auch wenn ein systematisches Qualitätsmanagement in Krankenhäusern Pflicht ist, gibt dies noch keine Garantie für tatsächliche Qualität – für reibungslose Abläufe und 100%ige Behandlungserfolge. Die Überschrift eines aktuellen Berichtes auf www.welt.de bringt es ganz gut auf den Punkt, was leider trauriger Alltag ist: „Wahl der Klinik entscheidet über Leben und Tod“. Der Bericht greift die enormen Qualitätsunterschiede in Krankenhäusern auf und demonstriert anhand erschreckender Zahlen die Unterschiede in deutschen Häusern.

Gesundheitsexperten fordern vor diesem Hintergrund mehr Transparenz und einen Qualitätswettbewerb zwischen den Krankenhäusern. Immerhin: Seit 2013 sind Krankenhäuser verpflichtet, jährlich einen aktuellen Qualitätsbericht vorzulegen – wenn auch nicht mehr in dem bisher üblichen fest vorgegebenen pdf-Format, sondern lediglich als xml Datei, die in einem entsprechenden System erfasst wird. Der Qualitätsbericht informiert die Öffentlichkeit über das medizinische Leistungsspektrum sowie über die Strukturen der Organisations- und Fachabteilungen des Hauses.