Antikorruptionsgesetz verunsichert Kliniken

DKG-Informationsveranstaltung zu neuen Antikorruptionsregelungen

In der Diskussion um das im Sommer letzten Jahres in Kraft getretene „Gesetz zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen“ hat die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) die nach wie vor bestehenden Unklarheiten kritisiert. „Es besteht eine große Unsicherheit bei den Krankenhäusern und auch bei niedergelassenen Ärzten, wie die neuen Regelungen des Strafgesetzbuches sich auf verschiedene Kooperationsmodelle in der Praxis auswirken“, erklärte DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum auf der Informations-veranstaltung „Kooperation oder Korruption?“ in Berlin vor rund 200 Besuchern aus dem Krankenhauswesen.

Quelle: Deutsche Krankenhaus Gesellschaft (DKG)  

 

 

Einweisermanagement: Patientenströme erfolgreich leiten!

Risiko oder Chance – kontinuierliche Kundenansprach

Laut Gesundheitsexpertin Nicole Weider ist der Wandel im Gesundheitswesen, insbesondere die Rolle des Patienten, als Bedürftiger und als Kunde nicht zu unterschätzen, sondern eher in den Fokus des Klinikalltags, des Miteinanders zu stellen. Agieren statt reagieren, lautet ihr Motto. So entwickelt sie im Rahmen ihrer Agentur „Kommunikation im Gesundheitswesen“ gezielte Kommunikations- und Vertriebskonzepte für Krankenhäuser und Fachkliniken. „Eine kontinuierliche gezielte Kundenansprache verbunden mit einem roten Themenfaden, sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Belegung- und Marktstrategie. Davon profitieren nicht nur die Kunden, sondern auch das Haus als Marke. „Neben einer positiven Außendarstellung schenken die Kliniken ihren Mitarbeitern Wertschätzung. Das motiviert und wird wiederum von der Öffentlichkeit positiv wahrgenommen. Ein Umstand, der sich auch wirtschaftlich niederschlägt.“

Die Fuldaer Gesundheitsexpertin Nicole Weider verhilft Kliniken und Fachkrankenhäusern zu einer besseren Marktposition nach innen und nach außen – durch gezielte Vertriebs- und Kommunikationsstrategien.

Rehakliniken kämpfen um Ihre Kunden

Das Handelsblatt berichtete bereits vor über 10 Jahren über den Umbruch und die neuen Entwicklungen im Reha-Markt.

Angeschoben wurde diese Entwicklung auch durch die letzte Gesundheitsreform, die finanzielle Anreize für sektorübergreifende Versorgungskonzepte gesetzt hat. So wurde ein Teil des seit Jahren eingefrorenen Budgets für Krankenhäuser und Ärzte für die integrierte Versorgung reserviert. Kliniken und Ärzte, die gemeinsame Therapieangebote entwickeln und Kassen als Vertragspartner gewinnen, werden aus diesem gesonderten Topf vergütet…

Meine Antwort: Nicht nur reden sondern tun!

Einweisermanagement für Rehabilitationskliniken: Patientenströme erfolgreich leiten

In Zusammenarbeit mit der DKI widme ich mich dem Thema in einem Workshop und gebe Ihnen Tipps, wie Sie Ihre Klinik dauerhaft besser auslasten können? Wie Sie Ihre Kunden stärker an Ihr Haus binden? Oder auch welche Rolle spielt der Einweiser?

Rehabilitationskliniken geraten unter Druck, wenn die Belegung sinkt und die Patientenwarteliste gegen null steuert. In solchen Situationen bricht nicht selten Hektik aus. Aktionismus beherrscht das Tagesgeschäft. Wenn Sie das ändern möchten, kommen Sie zum Workshop nach Düsseldorf: Mo. 26. & Die. 27. Juni 2017,  9.00 bis 17.00 Uhr  

Anmelden können Sie sich gerne über den nachfolgenden Link Deutsches Krankenhausinstitut (DKI) 

Entlass-Management

Unnötiger Formalismus raubt Krankenhaus-Beschäftigten Zeit für Patient

Ab 1. Juli dieses Jahres soll für alle Patienten aus voll- und teilstationären Behandlungen ein bundeseinheitliches Entlassungsprocedere gelten, unabhängig davon, ob sie dieses tatsächlich benötigen. Der gesetzliche Auftrag sieht vor, für die Patienten nahtlose Übergänge zwischen dem ambulanten und stationären Sektor zu schaffen. Der Rahmenvertrag geht aber weit darüber hinaus und legt ein Verfahren fest, das in hohem Maße ärztliche und andere Arbeitskraft bindet, die dringend für die eigentliche Behandlung und Betreuung und für Gespräche mit den Patienten gebraucht wird. Der Marburger Bund befürwortet ein gut organisiertes Entlassmanagement immer dann, wenn es notwendig ist, aber nicht als allenfalls symbolisch wirksame Zeitverschwendung.

Den kompletten Bericht finden Sie auf der Seite vom Marburger Bund