Einweiser-Management: Was tun, wenn die Betten frei bleiben?

Der Wurm muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler

Unbestritten ist, dass ein gutes Verhältnis zwischen Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten wesentlich zum Erfolg eines Hauses beiträgt. Trotzdem haben die meisten Kliniken in diesem Bereich noch Nachholbedarf.

Einweiserbedürfnisse erkennen

Einweiser-Management ist mehr als Werbung und mehr als die Verteilung von Erlösanteilen. Enweiser-Marketing heißt, sich über Strategien und Strukturen Gedanken zu machen. Hektische Aktivitäten von heute auf morgen, gehen meist am Ziel vorbei.

Die Fuldaer Kommunikationsexpertin Nicole Weider verhilft Krankenhäusern und Rehakliniken zu einer erfolgreichen Marktposition durch gezielte  Vertriebs- und Kommunikationsstrategien im Rahmen des Einweiser-Managements. Gemeinsam werden Strategien und Strukturen, Bedürfnisse und Erwartungen des Gegenübers betrachtet und Antwort gefunden, warum ein Kunde das Angebot in Ihrem Haus wahrnehmen soll. Erfolgreiche Kliniken verstehen es, über diesen Weg, die Einweiser im Wettbewerb um die Patienten für sich zu gewinnen.

Entlass-Management

Unnötiger Formalismus raubt Krankenhaus-Beschäftigten Zeit für Patient

Ab 1. Juli dieses Jahres soll für alle Patienten aus voll- und teilstationären Behandlungen ein bundeseinheitliches Entlassungsprocedere gelten, unabhängig davon, ob sie dieses tatsächlich benötigen. Der gesetzliche Auftrag sieht vor, für die Patienten nahtlose Übergänge zwischen dem ambulanten und stationären Sektor zu schaffen. Der Rahmenvertrag geht aber weit darüber hinaus und legt ein Verfahren fest, das in hohem Maße ärztliche und andere Arbeitskraft bindet, die dringend für die eigentliche Behandlung und Betreuung und für Gespräche mit den Patienten gebraucht wird. Der Marburger Bund befürwortet ein gut organisiertes Entlassmanagement immer dann, wenn es notwendig ist, aber nicht als allenfalls symbolisch wirksame Zeitverschwendung.

Den kompletten Bericht finden Sie auf der Seite vom Marburger Bund