Expertin für Klinikkommunikation

Reha-Wirtschaftstag 2018 – Gemeinsam für mehr Wissen

Nicole Weider, Expertin für Klinikmarketing, spricht auf dem Reha-Wirtschaftstag 2018

Der Reha-Wirtschaftstag des DKI, der Fachgruppe Rehabilitation des VKD und der DEGEMED hat sich als wichtiger und beliebter Branchen-Treffpunkt für Rehabilitationskliniken etabliert.
Nutzen auch Sie den Reha-Wirtschaftstag 2018, um Ihre Klinik strategisch für das neue Jahr auszurichten und sich hierüber im Kollegenkreis auszutauschen.

Ich freue mich sehr, Teil des Expertenteams zu sein, die jeweils aus ihre Praxis die neuesten Entwicklungen und maßgebliche Erfolgsfaktoren zu aktuellen Handlungsfeldern der Rehabilitationseinrichtungen vorstellen. Ich referiere am Dienstag, 11.12 2018 in Berlin, zum Thema:

Erfolgreiche Prozess-und Zuweisertransparenz für Rehabilitationskliniken

Inhalt:

  • Wie können Sie Ihre Klinik auslasten?
  • Wie binden Sie Ihre Kunden stärker an Ihr Haus?
  • Steuerung der Einweiserbeziehungen, Wege und Möglichkeiten der Kommunikation.

Zielgruppe: Führungskräfte und Mitarbeiter von Rehabilitationskliniken, Kostenträgern, Banken sowie sonstigen Einrichtungen aus dem Gesundheitswesen.

Anmelden können Sie sich gerne über die DKI-Homepage und nutzen Sie den Frühbucher Rabatt bis zum 31.05.2018.

Ich freue mich auf ihren Besuch

Nicole Weider

Klinikkommunikation 4.0: Wege und Möglichkeiten für gezielte Öffentlichkeitsarbeit

Wie kann nachhaltiges Klinikmarketing gelingen?

Als Expertin für Marketing und Kommunikation im Gesundheitswesen verfasse ich regelmäßig Fachartikel zu aktuellen Themen in diesem Bereich. In der aktuellen „kma Report“-Ausgabe des Magazins „Klinik Management aktuell“ beleuchte ich, wie Krankenhäuser ihre Marktposition durch effektives Marketing und zielgruppengerechte Öffentlichkeitsarbeit stärken können und so einem Bettenleerstand vorbeugen. 

Zielgerichtetes Marketing

Krankenhäuser stärken ihre Marktposition durch zielgerichtetes Marketing und sinnvolle Öffentlichkeitsarbeiten– und können damit langfristig für mehr Patienten sorgen. Informative Webseiten, gelungene Auftritte in den sozialen Medien und eine effiziente Kommunikation mit Patienten und niedergelassenen Ärzten helfen dabei, vorhandene Potenziale voll auszuschöpfen.

Krankenhäuser stecken seit jeher in einem kleinen Dilemma: In der öffentlichen Wahrnehmung verfolgen Kliniken das Ziel, kranke Patienten gesund zu machen. Selbstverständlich ist dies tatsächlich der zentrale Fokus und der wichtigste Auftrag für Krankenhäuser – gleichzeitig sind sie aber auch Wirtschaftsunternehmen, die denselben Regeln unterliegen wie Betriebe anderer Branchen auch. Damit die wirtschaftliche Existenz eines Krankenhauses langfristig gesichert ist, unterstützen neben einer klaren medizinischen Ausrichtung verschiedene Faktoren die Beständigkeit. Dazu gehören eine nachhaltige Personalplanung, optimierte Patientenprozesse, ein e-Health-Management, die Nutzung diverser IT-Anwendungen wie elektronische Patientenakten – und nicht zuletzt ein gelungenes Marketing, das sowohl niedergelassene Ärzte als auch Patienten als mündige, informierte Kunden berücksichtigt…
 
Den gesamten Artikel können Sie als pdf Datei runterladen.
Gerne stelle ich mein Fachwissen auch Ihrem Haus zur Verfügung!
 
 
 
Expertin für Klinikkommunikation

Digitale Kommunikation im Gesundheitswesen

Chancen und Herausforderungen – ein kurzer Überblick

Die Digitalisierung ist auf dem Vormarsch und hat mittlerweile – neben vielen anderen privaten und geschäftlichen Bereichen – Einzug in das Gesundheitswesen gehalten. Digitale Prozesse können dazu beitragen, Arbeitsabläufe zu verschlanken, effizienter zu gestalten und damit Zeit zu gewinnen – Zeit, die unter Umständen über die Gesundheit eines Patienten entscheidet. Zudem sorgen digitale Prozesse regelmäßig für eine deutliche Steigerung der Wirtschaftlichkeit, sobald eine „Ein- und Umgewöhnungsphase“ durchlaufen wurde.

Zu häufig genannten Digitalisierungsmaßnahmen, die in einigen Kliniken in der Prüfung sind oder sogar bereits realisiert wurden, gehören unter anderem die Anbindung von technisch-medizinischen Geräten an das Krankenhaus-Informations-System (KIS) und der Einsatz von Tablet-PCs oder Smartphones zum Austausch von medizinischen Patientendaten. (Stichwort „Industrie 4.0“). Die Einführung der „elektronischen Gesundheitsakte“ (eGA) kommt aktuell nur schleppend voran – Arztpraxen und Krankenhäuser sollen aber bis Ende 2018 laut dem E-Health Gesetz flächendeckend an die dafür notwendige Telematik-Infrastruktur angebunden werden.

Newcomer liefern digitale Lösungen

Aktuell ist zu beobachten, dass junge Start-Ups bekannte Unternehmen wie Siemens, SAP oder GE mit ihren Lösungen und Ideen am Markt überholen und so die Marschroute vorgeben. Im Gesundheitswesen steht die sektorenübergreifende Kommunikation im Mittelpunkt, die mit digitalen Lösungen und Vernetzungen zu schnelleren Diagnose- und Behandlungsergebnissen führen kann. Dieser Anforderung stellen sich zurzeit besonders Newcomer, die passgenaue Lösungen für eine digitale Zukunft entwickeln – bei der Suche nach gelungenen Produkten sollten unbekannte bzw. wenig bekannte Unternehmen also nicht außen vor gelassen werden.

Erfolgsfaktor Mensch

Die mit der Digitalisierung verbundenen Neuerungen sorgen im Gesundheitswesen für viele Vorteile und steigern die Effizienz verschiedenster Arbeitsabläufe, führen aber auch zu neuen Herausforderungen und verändern die Kommunikation. Digitalisierung kann nur funktionieren, wenn alle daran Beteiligten zusammenarbeiten, die Vorteile verstehen und sich der Veränderung gemeinsam stellen. Zudem erfordert „digitale Kommunikation“ Aufmerksamkeit und genaues Wissen über ihre Funktionsweise, um Missverständnissen und Konflikten vorzubeugen. Ängste, Befürchtungen und Fragen der Mitarbeiter, die den Umgang mit digitalen Strukturen und Prozessen betreffen, sollten von Führungskräften unbedingt ernst genommen werden – das persönliche Miteinander darf nicht zu kurz kommen, auch und ganz besonders im Rahmen der Digitalisierung.

Jeder, der im Gesundheitswesen beschäftigt ist, sollte sich für die Chancen öffnen, die die Digitalisierung bietet. Nicht außer Acht gelassen werden sollte aber, dass die Digitalisierung mit einem gewissen Investitionsaufwand verbunden ist. Zusammen mit einem eventuell notwendigen Schulungsaufwand für Mitarbeiter sind es meist die Kosten, die verhindern, dass digitale Lösungen eingeführt werden. Hier handelt es sich aber um eine wichtige Investition in die Zukunft – mit einer nachhaltigen Strategie und den richtigen Partnern kann Digitalisierung zuverlässig und ohne größere Hürden gelingen. Der Lohn der Mühe: Effiziente, wirtschaftlichere Prozesse, mehr Zufriedenheit bei Patienten, Mitarbeitern und einweisenden Ärzten, eine höhere Servicequalität sowie eine langfristig gesicherte Marktposition.

Expertin für Klinikkommunikation

DKI-Seminare in Fulda: „Einweiser-Management für Rehakliniken“ und „Interdisziplinäre Kommunikation“ – jetzt anmelden!

Wie zufrieden sind Sie als Klinikleiter mit Ihrer Bettenauslastung?

Fördern Sie das Miteinander in Ihrem Haus durch erfolgreiche interdisziplinäre Zusammenarbeit.
Am 19. März und am 20./21. März biete ich in Kooperation mit dem Deutschen Krankenhaus Institut (DKI) zwei Schulungen in Fulda an: Im Seminar „Erfolgreich in interdisziplinären Teams kommunizieren“ definiere ich gute Teamarbeit, erkläre die Phasen der Teamentwicklung und entwickle gemeinsam mit Ihnen eine nachhaltige Kommunikationsstrategie; im Seminar „Erfolgreiches Einweisermanagement und Belegungssicherung für Rehabilitationskliniken“ beleuchte ich Grundlagen des Klinikmarketings, erkläre, wie Sie Beziehungen zu Sozialdiensten und den jeweiligen Chefärzten in den Kliniken wirksam pflegen und decke versteckte Potenziale auf.
Die verfügbaren Teilnahmeplätze sind begrenzt – melden Sie sich daher bei Interesse bitte zeitnah an! Die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie direkt auf den jeweiligen Info-Seiten der Seminare.
Die Eckdaten der Veranstaltungen in der Übersicht:

Erfolgreich in interdisziplinären Teams kommunizieren
Datum: 19.03.2018 | Ort: Hotel Mitte, Fulda
Weitere Infos gibt es auf der DKI-Seite Seminare

Erfolgreiches Einweisermanagement und Belegungssicherung für Rehabilitationskliniken
Datum: 20. + 21.03.2018 | Ort: Hotel Mitte, Fulda
Weitere Infos gibt es auf der DKI-Seite, Seminare

Ihre Fragen zu den Seminaren beantworte ich gerne vorab – sprechen Sie mich einfach an!

Expertin für Klinikkommunikation

Einweiser-Management – Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Krankenhäuser und Reha-Kliniken

Kommunikations-Expertin und Fachautorin Nicole Weider im Interview für medinfoweb.de

Kliniken und Krankenhäuser müssen den Kontakt zu niedergelassenen Ärzten systematisch und kontinuierlich pflegen, um die Patientenströme positiv für das Haus zu beeinflussen. Obwohl dieses Einweiser-Management ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist, wird es oft vernachlässigt; die Gründe für diesen Missstand sind vielfältig. Im Interview beantwortet Nicole Weider, Expertin für Kommunikation im Gesundheitswesen, wichtige Fragen zum Thema und gibt Tipps für die Praxis.

 

Frau Weider, welchen Stellenwert hat Einweiser-Management in der heutigen Zeit?

Einweiser-Management ist eine wichtige Grundlage für die nachhaltige Auslastung der vorhandenen Betten in Krankenhäusern und Reha-Kliniken – gerade im Wettbewerb um die Patienten ist ein gutes Verhältnis zu den niedergelassenen Ärzten wertvoll. Auch die Bindung zu Patienten wird so verstärkt. Einweiser-Management unterstützt zudem den Qualitätsprozess rund um die Patientenbehandlung. Kurzum: Auf einen guten Kontakt zu niedergelassenen Medizinern in der Region sollte man als Krankenhaus nicht verzichten.

Wie ist Ihre Erfahrung: Sind sich Kliniken im Allgemeinen der Bedeutung dieses Themas bewusst?

Manche Kliniken wissen ein wenig über das Thema Bescheid, andere wissen mehr. Gerade die Verwaltung von Krankenhäusern, die im engen Wettbewerb stehen, haben den damit verbundenen wirtschaftlichen Faktor erkannt. Allerdings: Die wenigsten Kliniken gehen beim Einweiser-Management strategisch vor – oft fehlt es ganz einfach an entsprechendem Fachwissen. Letztlich wird beinahe jedes Krankenhaus aktiv, sobald die Patienten ausbleiben und die Betten leer stehen. Dann ist es aber schon fast zu spät.

Von welchen Faktoren hängt erfolgreiches Einweiser-Management ab?

Kliniken sollten sich kontinuierlich nach den Bedürfnissen der Einweiser richten – dazu gehört, dass die Chefärzte des Hauses erreichbar sind, dass Befunde unkompliziert ausgetauscht werden, dass klare Angaben über eine notwendige Medikation gemacht werden. Aufnahme- und Entlass-Prozeduren sollten reibungslos und mit optimalem Service ablaufen – sowohl für den übernehmenden Hausarzt als auch für den Patienten. Von zentraler Bedeutung ist auch, dass die Kommunikation zwischen Hausarzt und Chef- bzw. Oberarzt auf Augenhöhe abläuft. Und sollte doch einmal etwas schiefgehen, kommt ein funktionierendes Beschwerdemanagement ins Spiel. Letztlich sind drei Faktoren entscheidend: Die Kompetenz der Ärzte in der Klinik, die medizinische Qualität und ein möglichst guter Ruf des Hauses.

Was raten Sie Kliniken, die sich noch nie mit Einweiser-Management beschäftigt haben?

Häuser, die noch nicht in Sachen Einweiser -Management aktiv sind, sollten baldmöglichst mit der Strategie- und Strukturentwicklung beginnen – das ist vor allem Sache der Geschäftsleitung. Bestenfalls zieht das Krankenhaus oder die Reha-Klinik einen erfahrenen Kommunikations-Spezialisten zur Unterstützung heran, der schon vergleichbare Projekte begleitet hat. Wichtig ist vor allem, dass die Ansprüche und Bedürfnisse der Haupteinweiser in Erfahrung gebracht werden, die dann in den Entwicklungsprozess einfließen.

Expertin für Klinikkommunikation

Einweiser-Management: Was tun, wenn die Betten frei bleiben?

Der Wurm muss dem Fisch schmecken und nicht dem Angler

Unbestritten ist, dass ein gutes Verhältnis zwischen Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten wesentlich zum Erfolg eines Hauses beiträgt. Trotzdem haben die meisten Kliniken in diesem Bereich noch Nachholbedarf.

Einweiserbedürfnisse erkennen

Einweiser-Management ist mehr als Werbung und mehr als die Verteilung von Erlösanteilen. Einweiser-Marketing heißt, sich über Strategien und Strukturen Gedanken zu machen. Hektische Aktivitäten von heute auf morgen, gehen meist am Ziel vorbei.

Die Fuldaer Kommunikationsexpertin Nicole Weider verhilft Krankenhäusern und Rehakliniken zu einer erfolgreichen Marktposition durch gezielte Vertriebs- und Kommunikationsstrategien im Rahmen des Einweiser-Managements. Gemeinsam werden Strategien und Strukturen, Bedürfnisse und Erwartungen des Gegenübers betrachtet. Es werden Antworten gefunden, warum der niedergelassene Arzt das Angebot in Ihrem Haus wahrnehmen soll und nicht die des Nachbarhauses.

Erfolgreiche Kliniken verstehen es, über diesen Weg, die Einweiser im Wettbewerb um die Patienten für sich zu gewinnen. Wie steht es um Ihr Einweiser-Management?

Gerne besuche ich Sie zu einem kostenlosen Erstgespräch. Rufen Sie mich an!

Expertin für Klinikkommunikation

Muss ein Krankenhaus wirklich Marketing betreiben?

Ja, es muss! So lau­tet die Ant­wort von Nicole Wei­der, Exper­tin für stra­te­gi­sche Kom­mu­ni­ka­tion im Gesund­heits­we­sen mit lang­jäh­ri­ger Pra­xis­er­fah­rung in der Beglei­tung von Kran­ken­häu­sern und Arzt­pra­xen. Marketing ist das Werkzeug im Change-Prozess. Kran­ken­häu­ser sind heute Dienst­leis­tungs­an­bie­ter, die im Wett­be­werb zuein­an­der ste­hen und es sich nicht erlau­ben kön­nen, ihr Mar­ke­ting zu ver­nach­läs­si­gen. Ganz beson­ders wich­tig ist es, dabei  das Span­nungs­feld Wirt­schaft­lich­keit und Patienten-/Mitarbeiterzufriedenheit im Auge zu behal­ten. 

Auszug aus einem Interview medical.topjobs.de

Frau Wei­der, Sie sind Marketing-Ökonomin und arbei­ten als Kom­mu­ni­ka­ti­ons­be­ra­te­rin im Gesund­heits­we­sen. Wenn Sie Ihre Beratungstätigkeit in Kli­ni­ken und Kran­ken­häu­sern über­bli­cken, was sind die häu­figs­ten und gra­vie­rens­ten Feh­ler, mit denen Sie sich kon­fron­tiert sehen?

Nicole Wei­der: Die Frage nach Feh­lern kann so pau­schal nicht beant­wor­tet wer­den. Denn die The­men, mit denen sich Kran­ken­häu­ser in der Kom­mu­ni­ka­tion beschäf­ti­gen, sind von ver­schie­de­nen Fak­to­ren abhän­gig wie z.B. der Kli­nik­größe, der Anzahl der Fach­ab­tei­lun­gen und den damit ver­bun­de­nen medi­zi­ni­schen Schwer­punk­ten oder auch vom Ver­sor­gungs­auf­trag und der Lage der Kli­nik. Ist es ein Haus der Grund- und Regel­ver­sor­gung auf dem Lande oder geht es um ein Kran­ken­haus der Maxi­mal­ver­sor­gung in einer Groß­stadt. Erst aus der Summe der ein­zel­nen Fak­to­ren las­sen sich die   Anfor­de­run­gen an die Kom­mu­ni­ka­tion und die damit ver­bun­de­nen Mar­ke­ting­auf­ga­ben ermit­teln, die im Ergeb­nis sehr unter­schied­lich aus­fal­len kön­nen und ich somit auf die unter­schied­lichs­ten „Feh­ler­quel­len“ treffe wie z.B. ori­en­tie­rungs­lose Füh­rungs­kräfte oder einem sehr hete­ro­ge­nen Kli­nik­auf­tritt in der Außen­dar­stel­lung.

Dane­ben stoße ich bei mei­nen Pro­jek­ten immer wie­der auf ein Thema, das nur lang­sam in das Bewusst­sein der Kli­nik­ma­na­ger gelangt: Der Umgang und das Ver­ständ­nis zum Begriff „Mar­ke­ting“. Hier­un­ter wird meist „Wer­bung“ oder „Reklame“ ver­stan­den, was lei­der zu kurz gedacht ist. Dadurch gehen bereits im Vor­feld Markt- und Wachs­tums­po­ten­tiale ver­lo­ren, die sich letzt­end­lich auch in den Geschäfts­zah­len wie­der­fin­den wer­den. Aus die­sem Grund ist für mich die Ein­stel­lung der Geschäfts­füh­rung zum Thema Kran­ken­haus­mar­ke­ting einer der Dreh- und Angel­punkte gewor­den, um Feh­ler­quel­len her­aus­zu­fin­den und dort mit stra­te­gi­scher Kom­mu­ni­ka­tion anzu­set­zen. Nicht zuletzt spie­geln sich auch die Ein­stel­lun­gen des Kran­ken­haus­ma­nage­ments und der Füh­rungs­kräfte zu die­sem Thema in der Behand­lungs­qua­li­tät und in der Pati­en­ten­zu­frie­den­heit wie­der. Somit wird deut­lich, wie umfang­reich und mit wel­chen Aus­wir­kun­gen ggf. im All­tag zu rech­nen ist, wenn das Thema Klinikmarketing/Kommunikation dem Zufall über­las­sen wird.

Vom „ICH“ zum „WIR“
Dass Mar­ke­ting Ver­än­de­rungs­pro­zesse unter­stützt oder klare Ent­schei­dun­gen vom Kran­ken­haus­ma­nage­ment zur stra­te­gi­schen Pla­nung der Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ak­ti­vi­tä­ten ver­langt, wird lei­der bis­lang nur von weni­gen Ver­ant­wort­li­chen bedacht. Mar­ke­ting ver­steht sich als intel­li­gente Ver­zah­nung von Ein­zel­maß­nah­men inner­halb einer stra­te­gi­schen Gesamt­aus­rich­tung. Hier­bei geht es um die Ana­lyse von Stär­ken und Schwä­chen, Wer­ten und Nor­men, die das Image nach außen und die Iden­ti­tät nach innen ver­mit­teln und prä­gen sol­len. Hat man diese her­aus­ge­ar­bei­tet, so ver­ant­wor­tet das Mar­ke­ting im Anschluss die ziel­ge­rich­tete Kom­mu­ni­ka­tion und die Umset­zung der Ergeb­nisse. Neben den defi­nier­ten Zie­len, die mess­bar und kon­trol­lier­bar sein sol­len, gehö­ren die Mit­ar­bei­ter, ange­fan­gen vom Reinigungs- und Küchen­per­so­nal über die Sta­ti­ons­hil­fen, Pfle­ge­per­so­nal, Ärzte, bis hin zur Ver­wal­tung, in die Maß­nah­men inte­griert. Dane­ben ist ein defi­nier­tes und frei­ge­ge­be­nes Bud­get unab­ding­bar.

120. Deutscher Ärztetag: Zusammenfassung 25.05.2017

Fehlanreize im Gesundheitswesen

Um Bedarfsgerechtigkeit in der Patientenversorgung zu erlangen, sei eine grundlegende Reform der Betriebskostenfinanzierung im Krankenhaus notwendig, stellte der 120. Deutsche Ärztetag in Freiburg fest. Die hiesige Ausgestaltung des DRG-Systems habe „in eine Sackgasse“ geführt. Kostensenkung, Stellenabbau, Arbeitshetze und die Unterversorgung nicht lukrativer Patientengruppen seien unausweichlich. Als weiteren Schritt gegen die überbordende Ökonomisierung der ärztlichen Tätigkeit im Krankenhaus regten die Delegierten eine Stärkung der Position des Ärztlichen Direktors an. Sein Stellenwert sei in der Regel weit von dem eines Betriebsratsvorsitzenden in der Industrie entfernt. „Hier gilt es gegenzusteuern“, heißt es in der Entschließung.

Den kompletten Artikel finden Sie hier

Antikorruptionsgesetz verunsichert Kliniken

DKG-Informationsveranstaltung zu neuen Antikorruptionsregelungen

In der Diskussion um das im Sommer letzten Jahres in Kraft getretene „Gesetz zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen“ hat die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) die nach wie vor bestehenden Unklarheiten kritisiert. „Es besteht eine große Unsicherheit bei den Krankenhäusern und auch bei niedergelassenen Ärzten, wie die neuen Regelungen des Strafgesetzbuches sich auf verschiedene Kooperationsmodelle in der Praxis auswirken“, erklärte DKG-Hauptgeschäftsführer Georg Baum auf der Informations-veranstaltung „Kooperation oder Korruption?“ in Berlin vor rund 200 Besuchern aus dem Krankenhauswesen.

Quelle: Deutsche Krankenhaus Gesellschaft (DKG)  

 

 

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DKI-Workshop: „Erfolgreich in interdisziplinären Teams kommunizieren“

Mitarbeiter motivieren & Ergebnisorientiert kommunizieren

Die sich ständig ändernden Marktbedingungen beeinflussen die Marketingaktivitäten im Krankenhaus: Aktuell ist zu erkennen, dass Krankenhäuser vor nie gekannten wirtschaftlichen und demografischen Herausforderungen stehen. Einerseits zwingen begrenzte Budgets, knappe Personalressourcen und Fallpauschalen zu höheren Untersuchungszahlen, andererseits erwarten immer mehr Patienten eine immer bessere, komfortable und preiswerte Gesundheitsversorgung. Hier prallen unterschiedliche Interessen aufeinander. Die Klinikleitung ist gefordert, wirtschaftliche Ziele mit den Erwartungen, Wünschen und Bedürfnissen ihrer Kunden abzugleichen. Kommunikation kann an dieser Stelle helfen!

Mein Workshop in Kooperation mit der DKI in Düsseldorf, „Erfolgreich in interdisziplinären Teams kommunizieren“, setzt genau dort an:

Dienstag, 4. April 2017, 9:15 – 16:45 Uhr

Interdisziplinäre Zusammenarbeit erfordert im Klinik-Alltag ein hohes Maß an Kommunikations- und Kooperationsfähigkeit aller beteiligten Fachdisziplinen. Gerade in Teams, in denen Experten verschiedener Berufsgruppen gemeinsam planen, bewerten und entscheiden, kann es schnell zu Unstimmigkeiten und Konflikten kommen. Andererseits bieten interdisziplinäre Teams die Möglichkeit, den spezifischen Bedürfnissen der Patienten besser gerecht zu werden. Doch was braucht ein solches Team, um patientenorientiert zu arbeiten?

Anmeldung gerne über die DKI, ich freue mich auf Sie.